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Apéro und Präsentation am 18. Mai 2017

Am kommenden Donnerstag 18. Mai feiert Ethiopian Enterprises das 8. Jahr unserer Arbeit in Äthiopien. Wenn Sie Mitglied unseres Vereins sind, freuen wir uns, Sie um 18.30 Uhr an unserer Mitgliederversammlung zu begrüssen.

Anschliessend an die Versammlung findet um 19.00h ein Apéro für unsere Mitglieder sowie alle Gäste statt, welche unsere Informations-Präsentation besuchen möchten. Die Präsentation mit Fragen&Antworten beginnt um 19.30h. Es wird um eine Gebühr von CHF 20 pro Person zur Deckung der Kosten des Apéro gebeten. Wir werden auch wieder einen Ethio-Shop haben, an dem Sie äthiopischen Honig und handgewobene Baumwoll-Schals kaufen können.

Ort: Kulturraum Thalwil, unmittelbar gegenüber dem Bahnhof Thalwil:  http://www.kulturraumthalwil.ch
Parkplätze vorhanden

Bitte um eine Teilnahmebestätigung auf:  info@ethiopianenterprises.org 

Pilotprojekt für sich-selbsttragende Schulen

Der Präsident von EE Thomas Baumann und die Leiterin des Mohoni Schulprojekts Lesley Stephenson sind vor einigen Tagen wieder sicher aus Äthiopien nach Zürich zurück gekehrt. Wie so oft in der Vergangenheit, scheinen sie Regen nach Mohoni und Hagereselam gebracht zu haben – zumindest ist es das, was die Einheimischen langsam zu glauben beginnen! Am Tag nach ihrer Ankunft begann die kleine Regenzeit (die in den letzten 2 Jahren nicht stattgefunden hatte) – fast einen Monat früher als üblich. Mohoni hatte für einige Tage starke Regenschauer, die halfen die Regenwasser-Sammeltanks der Schule erheblich nachzufüllen und die natürlich den lokalen Bauern sehr zur Freude gereichten.

Während dieses Besuchs fanden zahlreiche Aktivitäten statt, darunter die Orientierungssitzungen für das Triple-S (Self-Supporting Schools) Regenwassersammel-Projekt. Dieses Projekt wurde von Lesley initiiert und wird von der lokalen Regierung und den anderen am Pilotprojekt beteiligten Schulen stark unterstützt. Wir werden über dieses Subprojekt an unserem Informations-Apéro am 18. Mai (offen für alle Interessierten) ausführlich informieren. Grundsätzlich wird es uns die Möglichkeit bieten, die wesentlichen Komponenten von Komitees/Regenwasser/Permagärten des Lemlem Baro Schulprojekts mit 5 anderen Schulen in der Region Raya zu teilen. Dies wird die Nachhaltigkeit des gesamten Programms erheblich erhöhen, da dadurch ein zusätzlicher Fokus und Druck auf die Schulen entstehen wird, der sicherstellt, dass die Erarbeitung von schuleigenen Ressourcen zum Zwecke des Unterhalts der Schulen oberste Priorität hat.

Darüber hinaus fanden Treffen auf Regierungsniveau statt, und in Lemlem Baro fand am letzten Samstag die Semester-Preisverteilung statt, immer ein sehr grosses Ereignis an der Schule. Und es gab eine spannende Präsentation: Das Raya-Azebo Bureau of Education (BofE), zu dem wir ausgezeichnete Beziehungen haben, erhielt ein lange erhofftes Geschenk. Wegen knapper Ressourcen mussten sich die BofE-Mitglieder bisher auf die öffentlichen Verkehrsmittel verlassen, um ihre Schulbesuche in über 170 Schulen in der Region zu machen! Auch wenn es lokale Busse gibt, werden die Passagiere irgendwo an der Hauptstrasse aussteigen gelassen und sie müssen dann oft stundenlang auf Staubstrassen zu Fuss weiter gehen, um einige der Schulen zu erreichen. Aber das ist jetzt Geschichte! Ein EE-Spender hat die Kosten für ein robustes Motorrad übernommen, welches zwei Bureau-Mitglieder zu den Schulen ausserhalb von Mohoni in einem Bruchteil der Zeit bringen kann und somit viel Mühsal erspart und eine bessere Schulaufsicht ermöglicht. Die Bureau-Mitglieder sind begeistert und haben offiziell vereinbart, das Motorrad nur für BofE-Geschäfte zu verwenden.

Wir werden in Kürze mit unserem Projekt der Konsolidierung der Umgebung an der Lemlem Baro School beginnen, ein nächster und entscheidender Schritt, um unsere neuen Schulgebäude vor den Auswirkungen von starkem Regen und Fluten während der Regenzeit zu schützen. In dieser nächsten Bauphase ist auch der Bau eines neuen WC-Blocks für Mädchen vorgesehen.

Wie immer suchen wir dringend weitere Mittel für diese neuen Projekte. Wenn Sie uns mit Fundraising-Initiativen jeder Art und jeden Umfangs helfen können, kontaktieren Sie uns bitte, damit wir Ihnen alle relevanten Materialien/Unterstützungen von unserer Seite zur Verfügung stellen können. Und natürlich freuen wir uns darauf, Sie am 18. Mai an unserem Info-Apéro in Zürich-Thalwil zu sehen. Details folgen.

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Unsere besten Wünsche für die kommenden Festtage

2016 war ein besonderes Jahr für unsere Projekte im Tigray! Unser langjähriges Projekt in Hagereselam ist in seinem Reifestadium und wird 2017 langsam auslaufen, und das Schulprojekt in Mohoni hat mit dem Ende von Phase 2 einen weiteren grossen Schritt gemacht.

Die Vorstandsmitglieder von EE, Thomas Baumann, Präsident, Tatjana Meier, Vizepräsidentin, André Cardinaux, Aktuar und Lesley Stephenson, Projektleiterin Mohoni möchten an dieser Stelle allen, die uns in diesem Jahr unterstützt haben, sei es mit Spenden oder aktiver Mitarbeit, ihren ganz herzlichen Dank dafür ausssprechen!

Ihnen allen wünschen wir frohe Weihnachten und ein glückliches und erfolgreiches neues Jahr 2017!
Thomas, Tatjana, André und Lesley

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Gute Nachrichten aus Mohoni

Lesley Stephenson hat uns aus Mohoni berichtet, dass der Regen endlich in voller Stärke im Gebiet unseres Schulprojekts angekommen ist – dies nachdem die Regenzeit im vergangenen Jahr im Norden Äthiopiens praktisch ganz ausgeblieben war! In den letzten zwei Wochen hat es im Gebiet von Mohoni und in vielen anderen Teilen von Raya jeden Tag stark geregnet.

“Obwohl es um die Schule herum als Folge des starken Regens matschig und schwierig ist, beklagt sich niemand. Die Kinder sind sowieso in den “Ferien”, somit stellt das kein grösseres Problem dar. Wenn wir nur noch etwa eine Woche Regenfall hätten, würde das bedeuten, dass die schreckliche Dürreperiode, die diese Gegend so hart getroffen hat, durchbrochen ist. Mit Sicherheit wird es nun im September eine Ernte geben können.

Einen herzlichen Dank an alle, die unser Nothilfeprogramm in den vergangenen neun Monaten, sowie die Hilfe beim Zusammenbruch des Wasserversorgungssystems in Mohoni zu Beginn der Dürre im letzten Herbst, mit zusätzlichen Mitteln unterstützt haben! Die Gemeinschaft von Lemlem Baro hat mich gebeten euch allen ihren tief empfundenen Dank zu übermitteln. Sie können es fast nicht glauben, dass Menschen, die sie nicht kennen, willens waren, sie in einer solchen verzweifelten Lage zu unterstützen.” Lesley Stephenson

Mohoni Schulprojekt: Phase 2 beinahe beendet

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Die zweite und grösste Phase unseres Mohoni Schulprojekts wird in den nächsten 2-3 Wochen beendet sein. Es gab dabei viele Schwierigkeiten zu bewältigen, insbesondere wegen der schockierenden Dürre in der Projektregion während der letzten 9 Monate. Besonders dank dem unermüdlichen Einsatz unseres Projektmanagers Melkamu Abate und der Projektleiterin Lesley Stephenson, die während der letzten 5 Monate mehr als 2 Monate vor Ort beim Projekt verbrachte, konnten was die Bauqualität anbelangt beträchtliche Verbesserungen erzielt werden. Die obigen Bilder zeigen, dass sich die stetige Aufmerksamkeit auf Details gelohnt hat.

Ein riesiges Dankeschön geht an all unsere Spender, welche die Arbeit an Phase 2 in den vergangenen 12 Monaten unterstützt haben, und auch an diejenigen, die uns im Moment dabei unterstützen für die Möblierung der neuen Gebäude Geld zu sammeln. Da die Schule ab Ende Juni des äthiopischen Kalenders (Mitte Juli in unserem) wegen der “Semesterferien” schliessen wird, findet die offizielle Eröffnung der Schule am 6. Oktober 2016 statt, eine Woche nachdem das neue Schuljahr begonnen hat. Mitglieder und Spender haben immer noch die Möglichkeit zu unserer Delegation für diesen Anlass zu stossen und uns und das Schulpersonal beim Umzug von SchülerInnen und Material in die neuen Räumlichkeiten zu unterstützen. Wenn Sie Interesse hätten, mit uns dabei zu sein, melden Sie sich bitte bei Lesley Stephenson für weitere Auskünfte über info@ethiopianenterprises.org

Der Geschäftsbericht 2015 ist erschienen!

Geschäftsbericht 2015In den letzten Tagen ist der von Thomas Baumann erstellte ausführliche und reich bebilderte 24-seitige Geschäftsbericht 2015 erschienen. Darin finden Sie ausführlich geschildert, was Ethiopioan Enterprises im sechsten Jahr in Hagereselam und Mohoni erreicht hat, sowie viele ausführliche Details über unsere Projekte und die Situation in Äthiopien! HIER finden Sie den vollständigen Geschäftsbericht als pdf-file!

Gute und weniger gute Nachrichten…

Lesley Stephenson und Thomas Baumann sind von einem anspruchsvollen Arbeitsbesuch in Mohoni zurück gekehrt. Lesley beschreibt die Situation vor Ort wie folgt:

“Zuerst einmal die gute Nachricht: In den 2 1/2 Wochen, wo wir dort waren, hat es wiederholt Niederschläge gegeben! Wie Sie auf dem Foto, wo Schülerinnen Produkte aus dem Schulgarten zum Markt führen, sehen können, sieht es in der Schule grün und nass aus. Wenn es in der Hauptregenzeit im späten Juni/Juli/August wieder regnet, dann wird es im September eine Ernte geben und das könnte der schreckliche Dürre in der Region ein Ende bereiten.

Allerdings täuscht das Grün auf dem Schulgelände. In den Gebieten nur etwas ausserhalb von Mohoni hat es immer noch keinerlei Niederschläge gegeben. Die Regierung ist verzweifelt, es gab während der ganzen Zeit, wo ich da war, ununterbrochen Sitzungen. Wir hatten ein Treffen mit dem Chef von Woreda, ein wahres Privileg unter den gegebenen Umständen. Sie versuchen alles was sie können, um sich mit unseren spezifischen Problemen zu befassen, z.B. sicherzustellen, dass unser DHL-Versand endlich durchkommt. Allerdings wurden die Papiere, die wir dringend brauchen, um die Kartons nach Mohoni zu bringen, bis jetzt noch nicht unterschrieben, und wir können dies verstehen. Wenn Menschen sterben, dann hat ein Versand für eine bestimmte Schule einfach keine Priorität. Wir erwarten jedoch, dass dieses Problem in den nächsten zwei Wochen gelöst werden kann, und halten Sie auf dem Laufenden.

Die Regierung fragte uns, ob wir irgend etwas tun könnten, um ihnen beim jetzigen Notfall zu helfen, da ihr Budget mehr oder weniger erschöpft ist. Die staatliche Hilfe von 15kg Weizen pro Familie und Monat ist unzureichend, um Menschen am Leben zu erhalten. Wie Sie wissen, leisten wir bereits monatliche Soforthilfe an über 460 ernsthaft von der Dürre betroffene Kinder und ihre Familien, aber natürlich gibt es Tausende mehr. Ein LKW mit Weizen oder Getreide von Addis in die am stärksten betroffenen Gebiete kostet ca. 7’000 CHF (für etwa eine halbe Tonne), und die Regierung ist auf der Suche von Sponsoren für diese zusätzlichen Lieferungen.

Leider können wir selber hier nichts tun, da wir weder die Mittel noch das Mandat dazu haben. Dies wäre nur möglich, wenn Personen oder Unternehmen hier in der Schweiz bereit wären, eine solche besondere Unterstützung durch uns zu finanzieren. Wir würden solche Bemühungen koordinieren und sicherstellen, dass das Geld und die Nahrungsmittel gut organisiert und korrekt geliefert würden, aber das wäre die Grenze unserer Möglichkeiten. Bitte lassen Sie uns wissen, wenn Sie Kontakte zu Personen oder Organisationen haben, die die Ressourcen und das Interesse hätten, auf diese Weise zu helfen!

Allerdings gibt es etwas anderes, das wir nur innerhalb von Mohoni bis zum Ende des Schuljahres im Juni zu tun versuchen. Tausende von Kindern leiden unter einem brutalen Hautausschlag – wahrscheinlich Skorbut oder ein anderes auf Ernährungsdefizite basierendes Problem. Es mangelt wahrscheinlich stark an Vitamin C und A, denn seit Monaten haben sie keine frischen Lebensmittel mehr zur Verfügung gehabt. Die Lehrer rasteten beinahe aus, als sie sahen, dass ich die am schlimmsten betroffenen Kinder in der Schule äusserlich behandelte, da sie behaupten es handle sich um eine ansteckende Krankheit. Aber das es ist nicht. Es ist eine weit verbreitete Ernährungsstörung in einer grossen Bevölkerung, die seit Monaten dem Verhungern nahe gewesen ist. Klar, dass es deshalb weit verbreitet ist!

Die Wunden haben auf die Reinigung, Desinfektion und das Eincremen gut reagiert. Aber die Kinder brauchen dringend Vitamin C! Wir überprüfen gegenwärtig die Kosten von Lieferungen von Orangen aus dem Markt in Mekelle, da die Märkte in Mohoni aufgrund der Dürre leer sind. Wenn dies drin liegt, werden wir vor dem Ende des Schuljahres eine letzte Notfallhilfe-Aktion starten und einige Fruchttransporte ins Gebiet finanzieren. Wir haben auch eine grosse Anzahl von desinfizierenden Seifen gekauft, welche wir den Familien mit den am meisten betroffenen Kindern zukommen liessen, so dass die offenen Wunden, dort wo der Ausschlag aufgekratzt wurde, sauber gehalten werden können. Eine echte Herausforderung in dieser Umgebung!

Die Schule selbst hat in vielen Bereichen gute Fortschritte gemacht und ich werde in Kürze darauf mit Bildern und einem Update zurückkommen . Vielen Dank an alle Mitglieder unserer Gemeinschaft für ihre Unterstützung und Ermutigung .

The past few months have been very hard on the children.
Teacher Tadelu with her students leaving for the market.
The children guard their pens savagely...
The rain has turned the school grounds into a green oasis.

Sie sind unterwegs!

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Ufff! Nach wochenlangem Sammeln von Büchern, nach 2 Wochen Reinigen, Einbinden und Einpacken von Büchern und anderen dringend benötigten Schulmaterialien, hat die Reise heute morgen begonnen! Die 17 vollbepackten Boxen sind nun auf dem Weg zum Flughafen Zürich und das Büro von EE präsentiert sich ungewohnt leer. Wir sind alle froh, dass die riesige Vorbereitungsphase nun vorbei ist und möchten all den HelferInnen, die ihre Zeit zur Verfügung stellten um alles bereit zu machen, wie auch all denen, die Bücher und Schulmaterialien gespendet haben, nochmals herzlich danken. Ein spezieller Dank geht an Mothering Matters, die bei der Büchersammlung von Anfang an entscheidend dabei waren, und natürlich an DHL und ihre Partner, die dieses Unternehmen überhaupt ermöglicht haben

Peter Rabbit hat die Aktion von Anfang an verfolgt. Er ist sehr aufgeregt darüber, dass Bücher über ihn in der Sendung enthalten sind und er sprang heute Morgen in den Laster in der Hoffnung, die Bücher selber zum Flughafen fahren zu können. Unser freundlicher Fahrer musste ihn allerdings enttäuschen, aber Peter durfte sich zumindest einmal ans Steuerrad setzen. Jetzt hofft er, dass er mit Lesley nächste Woche nach Äthiopien fliegen kann um dort ‘seine’ Bücher und all die anderen zu treffen, wenn sie Ende April in Mohoni eintreffen. Wir werden Sie über den weiteren Verlauf der Aktion informiert halten.

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